Stadtplan

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Rathaus (Nr. 1)

Zahlen und Fakten

1544 wurde das heutige Rathaus erbaut

Besonderes Merkmal

  • Außentreppe und Verkünd-Erker mit Fachwerk

Inneneinrichtung

  • Untergeschoss: Ehemals Markthalle mit einer breiten Toreinfahrt
  • Obergeschoss: Früher fanden dort oft Feste der Bürgerschaft statt (heute Sitzungssaal und Verwaltung)
  • Zweites Obergeschoss: Wurde früher wie heute für Verwaltung und Stadtkasse genutzt

Zeitreise

Zunächst stand ein Bürgerhaus an anderer Stelle der Stadt. Dieses Haus war jedoch baufällig und machte einen Neubau an der heutigen Stelle nötig. Das Rathaus wurde als Amtsgebäude für den Rat, für seine Versammlungen und das Gericht genutzt. Außerdem war es die Stätte des Handels. Seit dem 19. Jahrhundert wurde es als Schule genutzt. Nach 1972 wurde das Gebäude in einen modernen Verwaltungssitz für die Stadt und die Verwaltung umgebaut.

Besichtigungsmöglichkeit

Erdgeschoss: Touristinformation Volkacher Mainschleife, Marktplatz 1, 97332 Volkach, Telefon 0 93 81 / 401-12

Marktplatz / Marktbrunnen (Nr. 1)

Zahlen und Fakten

  • Brunnen erbaut 1480 und um 1720 erneuert
  • Brunnenfigur ist eine »Maria Immaculata«
  • Der Marktplatz wurde 1982 zu einem verkehrsberuhigten Bereich umgestaltet

Zeitreise

Früher wurde der Marktplatz für Märkte genutzt. Heute finden hier in erster Linie kulturelle Veranstaltungen statt.

Stadtpfarrkirche St. Bartholomäus (Nr. 2 - katholisch)

Zahlen und Fakten

  • 1413 Beginn mit dem Bau einer neuen Kirche an Stelle einer älteren St.-Georgs- Kapelle
  • Bauzeit bis ins 18. Jahrhundert
  • Kirchturm 54 Meter hoch

Inneneinrichtung

  • An der Westseite: Nikolauskapelle (1463)
  • Barockaltäre (Johann Peter Wagner, Georg Anton Urlaub)
    und Rokokostuck aus dem 18. Jahrhundert
  • Hochaltar: Figurengruppe der Hl. Dreifaltigkeit darunter Bild
    »Aufnahme Mariens in den Himmel« (Sebastian Urlaub, 1733) und (v.l.) die Figuren der Heiligen Bartholomäus, Kilian, Aquilin und Georg
  • Linker Seitenaltar: Bild »Jesus am Ölberg« (Peter Geist, 19. Jhr.)
  • Rechter Seitenaltar: Bild »Anbetung der Heiligen Drei Könige«
    (Peter Geist, 1853)
  • Altar an der Nordwand: Bild »Maria Rosenkranzkönigin«
    (G. A. Urlaub), daneben Glocke von 1313
  • Altar an der Südwand: Bild »Hl. Cäcilia« (G. A. Urlaub, 1755)
  • Seitennische Südwand: Spätgotische Pieta, Steinguss, ca. 1430
  • Deckengemälde (Johann Michael Wolcker, 1753)
    Ovales Mittelbild: »Die Verherrlichung des hl. Altarsakraments«
    Die sechs Bildmedaillons zeigen alttestamentliche Darstellungen
  • Orgel: 25 Register (Fa. Klais, Bonn, 1949) in barockem Prospekt

Außengestaltung

  • Ölbergszene, 1581 (Nördliche Chorwand)
  • Spätbarockes Kruzifix aus Sandstein (Ostseite Chorbogen)
  • Grabdenkmal der Familie Balbus aus dem ehemaligen Friedhof
    am Haus gegenüber südlicher Chorwand

Zeitreise

Die erste Pfarrkirche für die Ortschaften an der Mainschleife war die Wallfahrtskirche »Maria im Weingarten«. Die Fertigstellung der Stadtpfarrkirche zog sich über mehrere Jahrhunderte hin. Die letzte große Sanierung fand zwischen 2006 und 2008 statt.

Besichtigungsmöglichkeit

Täglich von 8 bis 18 Uhr (im Winter bis 17 Uhr) geöffnet

Alte Lateinschule (Nr. 3 - Kirchgasse)

Zahlen und Fakten

  • Zweigeschossiges Gebäude im Fachwerkbau neben der Nikolauskapelle
  • Vermutlich im 16. Jahrhundert erbaut

Zeitreise

In der alten Lateinschule arbeitete der Lehrer, Stadtschreiber und Notar, Niklas Brobst (15./16. Jhr). Unterrichtet wurden in diesem Haus ausschließlich Jungen in drei Klassen bis Mitte des 19. Jahrhunderts. Heute dient das Gebäude als Wohnung
für die Küsterfamilie.

Rentamt (Nr. 4)

Zahlen und Fakten

  • Im 16. und 17. Jahrhundert mit Renaissancegiebel erbaut
  • Einst Kapitelshof und Zehntkellerei des Würzburger Domkapitels
  • Königlich bayerisches Rentamt
  • Polizeigebäude
  • Heute Nutzung als Geschäftshaus

Kloster der Franziskanerinnen (Nr. 5 - Klostergasse)

Zahlen und Fakten

  • Vormals Areal der Castellschen Stadtburg, dann Sitz der herrschaftlichen Amtsverwaltung bis 1848
  • 1858 Ansiedlung der Dillinger Franziskanerinnen
  • Höhere Töchterschule mit Internat von 1896 bis 1942
  • Nach 1945 Fortführung als Realschule für Mädchen
  • Heute sechsstufige Mädchenrealschule mit Tagesheim und Kinderhort

Alte Würzburger Amtskellerei (Nr. 6 - Hauptstraße 5)

Zahlen und Fakten

  • Im 18. Jahrhundert erbaut im Rokokostil

Zeitreise

Zuerst diente das Gebäude als Sitz des fürstbischöflichen Amtskellers. Im 19. Jahrhundert zog die königliche Post in das Gebäude ein.
Heute wird es als Geschäftshaus genutzt.

Oberes Tor (Nr. 7)

Zahlen und Fakten

  • Im 13. Jahrhundert erbaut
  • 1597 Umbau unter Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn Wappen über dem Torbogen
  • Im Volksmund »Sommeracher Tor« oder »Diebenturm« genannt

Zeitreise

Damals Sitz des Stadtgefängnisses daher der Name »Diebenturm«. Im Turm befinden sich noch Gefängniszellen aus dem 13. Jahrhundert. Heute steht der Turm leer. Die zweigeschossige Zwingeranlage wurde 1871 abgerissen und 1911, nach einem Brand, ein neues Torhaus neben dem Turm angebaut. Die Fußgängerpassage links neben der Tordurchfahrt stadteinwärts entstand erst in den 1950er Jahren.


Oberer Markt (Nr. 8)

Zahlen und Fakten

  • Seit früher Zeit Rast- und Handelsplatz für die bäuerlichen Bewohner des Umlandes »Saumarkt« sowie Sitz der Weinhändler und Küfer
  • Neugestaltung des Platzes im Rahmen der Altstadtsanierung 1993 bis 1999
  • Gasthaus Rose: Geburtshaus des fränkischen Trachtenmalers Peter Geist

Vor dem Tor auf dem Platz eine moderne Gestaltung des Volkacher Stadtwappens mit dem fränkischen Rechen (Muschelkalk) und des Flusses (Bronzeguss) sowie im Pflaster die Grundrisse der früheren Vortore der Stadt.

Zeitreise

Bei der Neugestaltung des Platzes durch den aus Volkach stammenden Bildhauer Norbert Kleinlein wurden sieben Muschelkalksockel mit Bronzereliefs zur Vergangenheit Volkachs aufgestellt:

906: Siegel des fränkischen Königs Ludwig, der Volkach dem Kloster Fulda schenkte
1258: Wappen der Grafen von Castell, die Volkach erstmals Stadt nannten.
1406: Darstellung des Marktrechtes
1520: Endgültiger Übergang der Stadt in den Besitz der Fürstbischöfe von Würzburg.
1814: Eingliederung in das Königreich Bayern. Darstellung der Konstitutionssäule in Gaibach in Würdigung der Bayerischen Verfassung.
1892: Beginn der »modernen« Zeit mit dem Bau der ersten Mainbrücke und Anschluss an das Eisenbahnnetz 1909.
1972: Eingemeindung von zehn Ortschaften

Kirche St. Michael (Nr. 9 - evangelisch)

Zahlen und Fakten

  • 1420 Errichtung als »St. Maria vor den Mauern« mit Eingangsportal »Krönung Mariens« durch die Grafen von Castell
  • Seit 1544 Nutzung als Friedhofskapelle
  • 1739 Neuer Patron: Hl. Michael
  • Nach Zerstörung durch einen Großbrand 1865 Aufbau im neugotischen Stil

Zeitreise

Volkach war katholisch. Evangelische Christen mussten zum Gottesdienst in die benachbarten Gemeinden. Erst im 20. Jahrhundert wurde in Volkach eine eigene evangelische Kirchengemeinde gegründet.

Besichtigungsmöglichkeit

Der Vorraum ist täglich von 8 bis 18 Uhr (im Winter bis 17 Uhr) geöffnet.

Bürgerspital (Nr. 10 - Spitalstraße 25)

Zahlen und Fakten

1879 erbaut durch die Stiftung von Carl und Anna Friderich für den Sitz des Juliusspitals (hatte im Laufe der Zeit verschiedene Standorte im Stadtgebiet) zur Pflege alter und kranker Leute

Zeitreise

Zeitweise wurde das Gebäude als Krankenhaus genutzt. Heute beherbergt es das Alten- und Pflegeheim der Caritas.

Gänseplatz (Nr. 11)

Zahlen und Fakten

  • Der Platz entstand nach einem großen Brand im Jahre 1804
  • 1996 Neugestaltung mit Gänsebrunnen und Sitzgelegenheiten

Zeitreise

Ursprünglich komplett bebaut wurde der Platz nach dem Brand von 1804 als Viehtränke genutzt und erhielt den Namen »Gänseplatz«.
Im Umfeld des Platzes befinden sich typische Häckerbürgerhäuser aus Muschelkalkstein.

Schelfenhaus (Nr. 12 - Schelfengasse 1)

Zahlen und Fakten

  • 1719/29 erbaut vom Handelsmann und Ratsherrn Johann Georg Adam Schelf
  • Wappen des Erbauers über dem Hauptportal
  • Historische Räume im ersten Stock des Hauses (Ofensaal, Bildersaal, Weißer Saal und Professor-Rösser-Zimmer)

Zeitreise

Bis in die 70er Jahre wurde das Gebäude als privates Wohnhaus genutzt. Die Stadt Volkach kaufte das Haus und baute es von 1979 bis 1992 in ein
»Haus des Gastes« um. Die Räume im Obergeschoss dienen heute wie damals Repräsentationszwecken, im Untergeschoss betreibt die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur ihre Geschäftsstelle und im Seitentrakt ist die Stadtbibliothek untergebracht.

Besichtigungsmöglichkeiten

Besichtigung im Rahmen einer Stadtführung möglich. Führungen sind buchbar in der Touristinformation Volkacher Mainschleife, Marktplatz 1 97332 Volkach, Telefon 0 93 81 / 401-12

Museum Barockscheune (Nr. 13 - Weinstraße 7)

Zahlen und Fakten

  • 1714 erbaut als Scheune aus kleinformatigem Muschelkalk. • Blickfang ist das Mansarddach.

Museumsinhalt u.a.

  • Stadtmodell
  • Volkacher Stadtchronik (Salbuch)
  • Informationen zum Weinbau
  • Sammlung alter Bocksbeutel von 1710 bis heute
  • Büttnerwerkstatt
  • Wechselnde Ausstellungen im Foyer

KINDERTIPP!

Für Kinder gibt es verschiedene Fragespielstationen im Museum. Wer alle Fragen richtig beantwortet, kann am Ende den Tresor des Stadtschreibers knacken.

Zeitreise

In der Vergangenheit wurde die Scheune als Feuerwehrstandort und Lager für den städtischen Bauhof genutzt. 2003 wurde das barocke Gebäude generalsaniert und zum Stadtmuseum umgestaltet.

Besichtigungsmöglichkeit

Ostern bis 1. November: Fr., 14.00-17.00 Uhr u. Samstag, Sonn- u. Feiertag 11.00-17.00 Uhr,
1. Sonntag im Monat freier Eintritt u. 16.00 Uhr kostenlose Führung

Hier können sie Führungen buchen:
Touristinformation Volkacher Mainschleife 
Marktplatz 1 
97332 Volkach 
Telefon 0 93 81 / 401-12

Unteres Tor (Nr. 14)

Zahlen und Fakten

  • Im 13. Jahrhundert erbaut
  • Im 16. Jahrhundert erweitert
  • Stadtauswärts sind auf der linken Torbogenseite Hochwassermarken aus verschiedenen Jahrhunderten zu sehen
  • Im Volksmund »Gaibacher Tor« oder »Krakenturm« genannt

Zeitreise

Die untere Vorstadt in der Nähe des »Volkach«-Baches war einst eine Fischer- siedlung.

Echterhof (Nr. 15 - Hauptstraße 31)

Zahlen und Fakten

  • 1605 erbaut als fürstbischöftliches Amtshaus durch Valentin Echter von Mespelbrunn
  • Renaissancebau mit Echterwappen über dem Rundbogenportal
  • Früher in Besitz des Juliusspitals, heute Privatbesitz

Zeitreise

1848 bis 1967 diente das Gebäude als Landgericht bzw. Amtsgericht. In den 60er Jahren wurde das Haus in ein Hotel umgebaut.

Besichtigungsmöglichkeit

Besichtigung nach Rücksprache mit den Hotelpächtern möglich!

Bürgerhäuser am Marktplatz (Nr. 16)

Gasthaus Behringer

  • Ursprünglich beherbergte das Gebäude eine Färberei bzw. Kerzenzieherei
  • 1892 Umbau zu einem Gasthof
  • Markant für das Haus ist das Fachwerk

»Haupt-Haus«

  • zweigeschossiger Spätbarockbau (1698)
  • benannt nach d. Besitzer Kasper Haupt
  • restauriert um 1950
  • seit jeher Geschäfts- und Wohnhaus

Eckhaus zur Spitalstraße

  • Markante Dachform mit Treppengiebel
  • geschichtl. Aufzeichnungen seit 1574
  • 1965 wurde das Gebäude generalsaniert
  • seit jeher Geschäfts- und Wohnhaus