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Volkach

(ca. 9600Einwohner)

Zahlen und Fakten

Die Altstadt

 

Volkach lockt mit seinem historischen Altstadtkern Menschen aus nah und fern. Wer Volkach erkundet, trifft auf fränkische Gastronomie, Einzelhandel in seiner klassischen Form und natürlich auf eine Vielfalt von Vinotheken und Weinbars. Einige Gehminuten entfernt liegt in den Weinbergen, die Wallfahrtskirche Maria im Weingarten. Blickfang im Innenraum ist die berühmte „Madonna im Rosenkranz“. Tilmann Riemenschneider hat die Madonna geschnitzt.

 

Daten & Fakten zum Weinbau

 

Weinbaufläche: 160 ha

Winzer: 14 selbstvermarktende Winzer / 1 Winzergenossenschaft

 

Ausflugsmöglichkeiten und Aktivitäten

Entdecken Sie die vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten der Volkacher Mainschleife. Ob Radfahren, Schiffstour, eine Wanderung oder eine Tour mit dem Kajak oder Segway - wir haben viel mit Ihnen vor! Alle wichtigen Informationen finden Sie hier:

 

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Sport & Freizeit

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Handwerkskunst in Sommerach

Fotos: atelier zudem Text: Andreas Stöckinger

Einzigartige Mode

Schneiderei Manuela Pfaff

Der Sommeracher Sommernachtstraum ist das „Aller-Lieblingskleid“ von Manuela Pfaff. „Ich habe es schon öfter genäht, weil der Schnitt so gut ankommt“, sagt die Schneidermeisterin aus Sommerach. Vor vier Jahren hat sie das Kleidungsstück vom Entwurf bis zur Ausführung erstmals selbst gefertigt. „Ausdrucksstark wie ein Silvaner in einer lauen Sommernacht“ ist das knielange Kleid. In vielen Varianten hat sie es genäht, immer auf die jeweilige Kundin abgewandelt.

 

Vom Schnitt bis zur Fertigstellung ist alles Handarbeit. Das ist ein Markenzeichen von Manuela Pfaff. In ihrer kleinen Schneiderei mitten im Ort im urigen, denkmalgeschützten ehemaligen Winzerhof entwirft sie „einzigartige Mode, die zur Persönlichkeit der Kunden passt.“

 

Seit 22 Jahren ist die aus dem Odenwald stammende Schneiderin selbstständig mit ihrer eigenen Maß- und Änderungsschneiderei, nachdem Manuela Pfaff einst bei Burda ihr Handwerk lernte und für diesen jahrzehntelang freiberuflich tätig war. Ihr Beruf ist für sie gleichzeitig Berufung. Er begleitet sie tagaus, tagein, oft sitzt sie mit dem umgehängten Maßband von früh bis abends an der Nähmaschine, bügelt, schneidet Stoffe oder ändert Kleidungsstücke der Kunden. 

Viele kommen durch Mund-zu-Mund-Propaganda zu Manuela Pfaff. Mancher findet sie beim Spaziergang durch Sommerach oder auch im Internet. Sie hat ein „Händchen“ für den richtigen Stoff. Dazu berät sie ihre Kunden, was am besten zu ihnen passt. „Frauen kaufen Stoffe, bringen sie zu mir und möchten, dass ich etwas daraus mache“. Ein Kleid müsse schließlich bei besonderen Ereignissen richtig sitzen, etwa beim Abiturball. „Ich verpasse ihm den letzten Schliff. Wenn man dann das Strahlen in den Augen der jungen Frauen sieht, das ist für mich Freude“, schildert sie. 

 

Einen besonderen Auftrag hatte Manuela Pfaff vor einiger Zeit. Da fertigte die Schneidermeisterin ein Kostüm des Volkacher Ratsherrn an. Hierzu verarbeitete sie vier Meter Stoff. Das Kostüm kann bei vielen Empfängen auf dem Volkacher Marktplatz bestaunt werden. Dagegen möchte Manuela Pfaff selbst nicht so gerne bestaunt werden. Sie freut sich, wenn Menschen über ihre Nähkunst staunen.

Glaskunst im Schwarzacher Tor

Petra Markert

Es war gewissermaßen Liebe auf den ersten Blick. Als Petra Markert sich das Schwarzacher Tor in Sommerach samt seinem Turm nach einem Tipp anschaute, überlegte sie nicht lange. „Das wird der Ort für ihre Glaskunstwerke“, dachte die aus Bad Kissingen stammende Künstlerin. Bei einer Ausstellung im Ort bekam sie den Hinweis, dass dieser frei sei. Mit Sommerach verbindet sie viele schöne Urlaubserinnerungen, also wurde 2019 der Mietvertrag mit der Gemeinde geschlossen. „Den Turm hier als Galerie zu haben, ist für mich eine besondere Freude. Das alte Gemäuer bietet optimale Verhältnisse für eine Ausstellung“, hat sie festgestellt.

Wer die schmalen Stufen zum 1486 erbauten, ältesten Turm der Winzergemeinde erklimmt, bekommt einen eindrucksvollen Blick in das Schaffen der Künstlerin mit ihrem Werkstoff Glas. Auf drei Ebenen können die Besucher zeitgenössische Kunst in Glas in entspannter Atmosphäre erleben. „Der Turm ist was für Neugierige, Kunstsinnige und Genießer“, beschreibt es Petra Markert. 

 

Vorwiegend arbeitet sie mit Glas, ein Material, das sie fasziniert. Die nötige Erfahrung, um die gewünschten Ergebnisse damit zu erzielen, hat die Künstlerin. Glas lebe vom Licht. Die Möglichkeit, mit Licht zu gestalten, eine spannende Kombination aus Farbe, Licht und Tiefe, das reize sie, so Petra Markert. Sie spricht Menschen an, die „das Individuelle lieben, nach einem besonderen Objekt für ihre Wohn- oder Geschäftsräume suchen und hier einen Rat brauchen.“ Dazu hat sie auch kleine Geschenkideen wie Schmuck oder witzig verschmolzene Weinflaschen im Sortiment. Alles sind individuell gefertigte Einzelstücke.

 

Der Kontrast zwischen gegenwärtiger Kunst und mittelalterlichem Gemäuer erzeugt einen besonderen Charme und eine besondere Wirkung im Turm. Passend zu Sommerach: In ihrem Repertoire hat Petra Markert auch „Wein Kunst“. Bocksbeutel oder in Scherben geschlagene Weinflaschen verwendet sie dabei künstlerisch. Originell ist die Silvanerkette und vieles mehr aus dem Sortiment der kreativen Künstlerin. Da lohnt sich der Aufstieg in den Turm erst recht.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten 

 

von Manuela Pfaff: www.schneiderei-pfaff-sommerach.de

 

und Petra Markert: www.markert-art.com

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