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Veranstaltungen

Volkach

(ca. 9600Einwohner)

Zahlen und Fakten

Die Altstadt

 

Volkach lockt mit seinem historischen Altstadtkern Menschen aus nah und fern. Wer Volkach erkundet, trifft auf fränkische Gastronomie, Einzelhandel in seiner klassischen Form und natürlich auf eine Vielfalt von Vinotheken und Weinbars. Einige Gehminuten entfernt liegt in den Weinbergen, die Wallfahrtskirche Maria im Weingarten. Blickfang im Innenraum ist die berühmte „Madonna im Rosenkranz“. Tilmann Riemenschneider hat die Madonna geschnitzt.

 

Daten & Fakten zum Weinbau

 

Weinbaufläche: 160 ha

Winzer: 14 selbstvermarktende Winzer / 1 Winzergenossenschaft

 

Ausflugsmöglichkeiten und Aktivitäten

Entdecken Sie die vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten der Volkacher Mainschleife. Ob Radfahren, Schiffstour, eine Wanderung oder eine Tour mit dem Kajak oder Segway - wir haben viel mit Ihnen vor! Alle wichtigen Informationen finden Sie hier:

 

Museen

Sport & Freizeit

Mobil & Aktiv

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Triathlon

Ein sportliches Abenteuer an der Mainschleife

Cayne Krapf (32) gehörte schon früh zur Volkacher Sportszene. Mit seinem Vater unternahm er Mountainbike-Touren, spielte Tennis und trainierte dafür täglich mit Laufen. Bereits mit 16 Jahren wurde er Tennistrainer und gab bis zu 40 Stunden Unterricht in der Woche – neben Schule und später Bauingenieurstudium! Kurz nach der Geburt seines Sohnes verstarb Caynes Vater 2013 überraschend – ein Weckruf, (noch) mehr für seine Fitness zu tun. Also schloss er sich der Laufgruppe Volkacher Mainschleife an und ließ sich von ihr mit der Marathonlust anstecken. Generell empfiehlt Cayne, sich von einer Gruppe Gleichgesinnter mitreißen zu lassen. Er selbst war so motiviert, dass ihn Marathons nach kurzer Zeit nicht mehr forderten, also begann er mit Dreikampf. Für Anfänger eignet sich die olympische Distanz mit 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen. Die Mitteldistanz setzt sich aus 1,9 km Schwimmen, 90 km Radeln und einem Halbmarathon (21,1 km) zusammen. Fortgeschrittene powern sich schließlich auf der Langdistanz aus: Hier absolviert man 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und einen Marathon mit 42,2 km. Die nötige Erfahrung, wie man seine Kräfte auf den langen Strecken richtig einteilt, sammelt man dann von Wettkampf zu Wettkampf.


Seit 2017 leitet Cayne sein eigenes Bauingenieurbüro in Obervolkach und nutzt aus Zeitmangel Marathons wie den MainCityRun in Schweinfurt vor allem als Übungseinheit. Zu Beginn fuhr er ein einfaches Rennrad; mittlerweile besitzt Cayne ein spezielles Triathlonrad, das die Muskulatur für den Lauf schont und die Aerodynamik verbessert. Um schneller (und sicher!) unterwegs zu sein, trägt er zudem einen Wettkampfhelm und einen eng anliegenden Einteiler, den er für alle drei Disziplinen nutzt.

Doch auch ein Leistungssportler hat noch Ziele: Wie fast jeder Triathlet träumt Cayne von einer Teilnahme am Ironman World Championship Hawaii. Dieser gilt als der härteste Ausdauerwettkampf der Welt, für den sich kaum mehr als ein Dutzend Sportler qualifiziert. Cayne müsste dafür den Ironman Triathlon Frankfurt in seiner Altersklasse in unter neun Stunden schaffen.
Cayne trainiert regelmäßig sechs Tage pro Woche. Die Schwägerin eines Partners aus der Laufgruppe erstellt für ihn seit anderthalb Jahren wöchentlich wechselnde Trainingspläne. Derzeit läuft Cayne dienstags und freitags nach Fahr und zurück. Das sind etwa 10 km; sonntags gönnt er sich eine doppelt so lange Strecke. Hinzu kommen am Sonntag noch zwischen vier und sechs Stunden Radfahren Richtung Bamberg. Für das wöchentliche Schwimmtraining zieht es Cayne am liebsten an die Baggerseen der Region, und zum Muskelaufbau geht es schließlich noch mit der Ehefrau ins Fitnessstudio. Einer speziellen Diät folgt Cayne jedoch nicht, nur auf Alkohol verzichtet er.

Der niedrige Lenkeraufbau sorgt dafür, dass Cayne auf seinem Triathlonrad aufliegt und noch schneller durch die Region sausen kann. Sein Traum: ein Rad, wie es die Athleten bei der Tour de France 2018 fuhren.

Damit das Privatleben nicht unter Caynes „Hobby“ leidet, ist die Balance zwischen Arbeit, Familie und Sport wichtig. Ohne die Unterstützung seiner Frau wäre Caynes Pensum unvorstellbar. Seine diesjährige Teilnahme am Ironman 70.3 in Dänemark verbinden die Krapfs deswegen mit einem Familienurlaub. Für ein abwechslungsreiches Training muss er glücklicherweise auch nicht weit von zuhause weg; die Region bietet genügend Variationen und Herausforderungen. So dienen Cayne die Weinbergstreppen bei Escherndorf nach dem Lauf nach Köhler direkt zum Höhenmetertraining, oder er macht sich die unterschiedlichen Strömungsintensitäten des Mains zunutze. Auch die Ausblicke an der Mainschleife entschädigen für so manche Strapazen.
Die Begeisterung färbt ab: Cayne Junior ist erst sechs Jahre alt und sammelt selbst schon seit zwei Jahren fleißig Medaillen beim Kindermarathon. Ein Tipp des Nachwuchsathleten fürs Durchhalten: Der Applaus von Mama ist die wichtigste Motivation.

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