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Volkach

(ca. 9600Einwohner)

Zahlen und Fakten

Die Altstadt

 

Volkach lockt mit seinem historischen Altstadtkern Menschen aus nah und fern. Wer Volkach erkundet, trifft auf fränkische Gastronomie, Einzelhandel in seiner klassischen Form und natürlich auf eine Vielfalt von Vinotheken und Weinbars. Einige Gehminuten entfernt liegt in den Weinbergen, die Wallfahrtskirche Maria im Weingarten. Blickfang im Innenraum ist die berühmte „Madonna im Rosenkranz“. Tilmann Riemenschneider hat die Madonna geschnitzt.

 

Daten & Fakten zum Weinbau

 

Weinbaufläche: 160 ha

Winzer: 14 selbstvermarktende Winzer / 1 Winzergenossenschaft

 

Ausflugsmöglichkeiten und Aktivitäten

Entdecken Sie die vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten der Volkacher Mainschleife. Ob Radfahren, Schiffstour, eine Wanderung oder eine Tour mit dem Kajak oder Segway - wir haben viel mit Ihnen vor! Alle wichtigen Informationen finden Sie hier:

 

Museen

Sport & Freizeit

Mobil & Aktiv

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Von A bis Z – Von Apfel bis Zwetschge Neue alte Genussbotschafter Frankens:

Feine Früchtchen aus Mainfranken mit ungeahnten Gaumenkitzler-Talenten

Fotos: Hildenbrand © LWG, studio zudem Text: Katja Eden

 

Wer Franken sagt, denkt unwillkürlich an Wein. Aber aufgemerkt: Franken und vor allem die Mainschleife haben neben den edlen Tropfen noch viel mehr zu bieten – „local heroes“: die fränkische Zwetschge und andere alte Streuobstsorten. Die nicht nur ungeahnte Talente ans Tageslicht und an den Gaumen bringen, sondern auch zum kulinarischen Erbe Frankens zählen.

Zwetschge oder Pflaume?

 

Grob gesagt ist jede Zwetschge auch eine Pflaume. Denn von der „Urpflaume“ Prunus domestica stammen die Unterarten Zwetschge, Reneklode, Mirabelle und Pflaume ab. Die rundlichen Pflaumen sind farbenfroh – von rot, blau, gelb bis lila sind alle Varianten möglich. Die Zwetschgen kommen dagegen etwas schlichter in der Farbe daher – ein kräftiges Dunkelblau bis Lila zeichnet die länglich-ovalen Früchte aus. Kleine Eselsbrücke gefällig? Pflaume rund und bunt – Zwetschge gequetscht (länglich-oval).Auch innerlich unterscheiden sich die beiden Früchte. Bei der Pflaume ist das Fruchtfleisch gelb, bei der Zwetschge grünlich. Letztere weist einen höheren Zuckergehalt auf, daher eignen sich Zwetschgen sehr gut zur Herstellung feiner Edelbrände. Und gebacken auf einem Blech (am besten mit einem Hefeteig unter den Früchten) wird der Unterschied noch deutlicher. Die Zwetschgen behalten beim Backen – im Gegensatz zu den Pflaumen – ihre Form und Festigkeit.

Die Fränkische Zwetschge blickt auf eine lange Anbautradition zurück und ist aus fränkischen Streuobstwiesen nicht wegzudenken. Und das schon seit Karl dem Großen, der das Rosenholzgewächs bereits im 8. Jahrhundert nach Franken brachte. Über 30 (!) verschiedene Zwetschgensorten wachsen in Franken.

Zwetschge 2.0 – kleiner Superheld geht neue Wege
 

Die violett bis dunkelbau-schwarz gefärbte, eierförmige Frucht steht landauf, landab vor allem für Zwetschgen-/ Pflaumenkuchen oder das berühmte Zwetschgenwasser. Aber was ist mit würzigem Zwetschgen- Rub, knackigem Zwetschgen-Essig, herzhafter Zwetschgen-Leberwurst oder -Bratwurst? Letzteres klingt zumindest gewöhnungsbedürftig, könnte aber passen, schließlich wirkten an einigen Kreationen Star- und Sterneköche mit. Auf Feinschmeckermessen wurden diese besonderen Kreationen von Testern kritisch unter die Lupe und in den Mund genommen und ernteten durchwegs positive Kritiken.

„Neue Wege zu gehen, ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Doch der schnelle Abverkauf der neuen Köstlichkeiten und die anhaltend große Nachfrage unserer Zwetschgenprodukte hat eindrucksvoll gezeigt, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben“, freut sich Georg Bätz, Leiter des LWG Instituts für Weinbau und Oenologie sowie Projektverantwortlicher der „Inwertsetzung der Fränkischen Zwetschge“, über die neuen alten Genussbotschafter Frankens.

Der Wein und die Zwetschge, zwei fränkische Gaumenkitzler, die sich ergänzen, vor allem gerade in Franken mit der hohen Dichte an Weingütern und Brennereien. So verwundert es nicht, dass für die Zukunft die neue Zwetschgenproduktpalette um innovative Produkte wie den Zwetschgen-Sprizz oder das Zwetschgen-Pesto erweitert werden soll. Mit dem Projekt „Genussschätze“ sollen laut Bätz nicht nur die regionalen Erzeuger und Vermarkter, die ihre Produkte auf Basis alter Sorten herstellen, gestärkt, sondern es soll auch zum Erhalt der bayerischen Streuobstlandschaften als Lebensraum beigetragen werden. Und: Die Biodiversität in der Kulturlandschaft Bayerns wird weiter gesichert.

Neben der Zwetschge, die ein Comeback erlebt hat, gibt es in Mainfranken noch eine Reihe von seltenen Streuobstsorten, die durch das Projekt „Sortenreine Edelbrände“ ebenfalls aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt wurden. Ob die Apfelsorten Steinbacher, Unseldapfel oder Wöbers Rambur oder die Birnen namens Hänserbirne, Mollebusch, Große Rommelter, Neue Poiteau, Röhrlesbirne, Schweizer Wasserbirne, Sußbirne oder Trockener Martin oder die Wildobstsorte Speierling – sie alle haben es geschafft, mit dem Projekt „Sortenreine Edelbrände“ in den Fokus und damit in den Gaumen des genießenden Verbrauchers zu kommen und eine echte Renaissance zu begründen.

(Quelle: Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau, Veitshöchheim)

Zwetschge 2.0 – Verkaufsstellen

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