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Volkach

(ca. 9600Einwohner)

Zahlen und Fakten

Die Altstadt

 

Volkach lockt mit seinem historischen Altstadtkern Menschen aus nah und fern. Wer Volkach erkundet, trifft auf fränkische Gastronomie, Einzelhandel in seiner klassischen Form und natürlich auf eine Vielfalt von Vinotheken und Weinbars. Einige Gehminuten entfernt liegt in den Weinbergen, die Wallfahrtskirche Maria im Weingarten. Blickfang im Innenraum ist die berühmte „Madonna im Rosenkranz“. Tilmann Riemenschneider hat die Madonna geschnitzt.

 

Daten & Fakten zum Weinbau

 

Weinbaufläche: 160 ha

Winzer: 14 selbstvermarktende Winzer / 1 Winzergenossenschaft

 

Ausflugsmöglichkeiten und Aktivitäten

Entdecken Sie die vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten der Volkacher Mainschleife. Ob Radfahren, Schiffstour, eine Wanderung oder eine Tour mit dem Kajak oder Segway - wir haben viel mit Ihnen vor! Alle wichtigen Informationen finden Sie hier:

 

Museen

Sport & Freizeit

Mobil & Aktiv

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Weiter, schneller, präziser

Patrick Braun

Patrick Braun ist ziemlich eingespannt. Der Sommeracher ist beruflich viel unterwegs, er hat eine Familie mit zwei Kindern und trainiert dazu noch die Fußballmannschaft seines Sohnes. Aber für eine Sache muss einfach Zeit sein: das Laufen. Wann immer es geht, zieht er die Laufschuhe an und nutzt die Wege an der Mainschleife für sein Training und zur Erholung.


„Meine Standardstrecke ist die Weininselrunde! Einmal um die Insel von Sommerach nach  Nordheim und zurück, das sind so 12 bis 13 Kilometer“, erklärt Patrick Braun. Wenn er mehr Zeit hat, gibt es Touren über Volkach, oder auch mal über Schwarzach, Dettelbach und wieder zurück. Der Blick über die komplette Mainschleife ist bei seinen Lauftouren für ihn selbst Entspannung pur. Überhaupt lobt der 42-Jährige die vielen idyllischen Strecken und Wege, wie auch die Mainschleife als Ganzes. „Ich wüsste keinen schöneren Ort zum Laufen und zum Leben“, sagt er.


Zum Laufen kam Patrick Braun über die Bundeswehr, bei der er zwölf Jahre als Soldat Dienst tat. Dort stand das Laufen öfter auf dem Plan. Irgendwann lockte die Idee, zusammen mit einer Bekanntengruppe einen Marathon zu laufen. 2004 wurde das Vorhaben in München realisiert.


„Der schlimmste Marathon meines Lebens! Ich brachte es irgendwie zu Ende, aber es war sehr schmerzhaft“, erinnert er sich. Braun hatte sich bei der Premiere etwas übernommen, er quälte sich jedoch ins Ziel.


Trotzdem packte ihn die Lust nach mehr, es folgte unter anderem der Berlin-Marathon, 2007 schließlich erhielt Braun mit seinen Volkacher Freunden einen Startplatz für den New-York-Marathon, von dem er heute noch begeistert ist. „Das ist traumhaft, das kannst du dir nicht vorstellen“, schwärmt er. In der Zwischenzeit hat er weitere Marathons absolviert, in Hamburg etwa. Dieses Jahr will er übrigens beim Frankfurt-Marathon starten. Dazu hat Patrick Braun bei Bergläufen teilgenommen, hoch zum Großglockner oder zur Zugspitze.


Sein Trainingspensum beträgt aktuell zwischen 70 und 90 Kilometer die Woche. Ach ja, Mountainbike und Rennrad fährt Patrick Braun auch ganz gerne. Nicht nur an der Mainschleife! Über 100 Kilometer können es schon mal sein!

Julian Gebauer

Zu einer regelrechten Talentschmiede ist die Schützenabteilung des SV/DJK Sommerach in den letzten Jahren geworden. Dort hat Trainer Franz Völk junge Schützen geformt, die es bereits bis zur Teilnahme an Weltmeisterschaften brachten. Aktuell ist der noch 14-jährige Julian Gebauer einer der hoffnungsvollsten Nachwuchsschützen. Im Vorjahr belegte er bereits bei den Deutschen Meisterschaften der Schüler in der Disziplin „Laufende Scheibe“ Platz zwei! Der große Traum des Realschülers: eine Teilnahme bei den Olympischen Spielen. Allerdings müsste Schießen als Disziplin erst wieder olympisch werden.Der Sport gefällt Julian unter anderem wegen der Konzentration, der Präzision und der Ruhe. 


Beim Schießen muss ich mich konzentrieren und bin auf mich allein gestellt“, sagt Julian Gebauer.


In seiner Disziplin „Laufende Scheibe“ wird mit einem Luftgewehr aus einer Entfernung von zehn Metern auf kleine Scheiben geschossen. Diese sind fünf Sekunden oder beim Schnelldurchgang nur zweieinhalb Sekunden zu sehen. In den Scheiben sind Ringe von eins bis zehn. Es gibt auch einen Mix aus beiden, was das Ganze schwerer, aber für den Schützen eben auch reizvoller macht, wie es Julian betont. Dreimal zehn Schuss werden als Serie gewertet, wer die meisten Punkte hat, gewinnt. 


Julians Leistung steigerte sich. Von 100 möglichen Ringen schaffte er am Anfang um die 50. Zuletzt in der Schülerklasse erreichte er um die 90 bis 94. Seine Bestleistung sind 97 Ringe. In der Jugendklasse wird es schwieriger, hier sind die Scheiben etwas kleiner.


Julian Gebauer ist mittlerweile regelmäßig bei Vergleichswettkämpfen in ganz Deutschland unterwegs. Zum Training trifft man ihn auch auf der Olympia-Schießanlage in München-Hochbrück, um unter anderem für die Deutschen Meisterschaften zu üben. Außerdem trainiert Julian zweimal die Woche etwa eineinhalb Stunden in Sommerach. Wenn es die Zeit zulässt, spielt Julian auch Fußball, doch das Schießen hat für ihn eindeutig Vorrang.

Elke Römmelt

Wenn Elke Römmelt mal so richtig Gas gibt auf ihren rollenden Schuhen, dann sind die Radfahrer nicht selten chancenlos. Die Volkacherin ist begeisterte Inlinerin! Sie hat auf ihren Inlineskates eine Marathon-Bestzeit von einer Stunde und 21 Minuten hingelegt. Beim Berlin-Marathon landete sie unter rund 8.000 Inlinefahrern auf Platz 378 der Gesamtwertung und auf Rang neun in ihrer Altersklasse 40. Vergangenes Jahr bei der bayerischen Meisterschaft fuhr sie sogar auf den zweiten Platz ihrer Altersklasse.


„Viele erschrecken sich, wenn ich sie überhole“, erzählt Elke Römmelt.


Sobald es Zeit und Wetter zulassen, zieht sich Elke Römmelt ihre Skates an. Ihre Trainingsstrecken sind meist die Radwege rund um die Mainschleife. „Schnell mal von Volkach nach Stammheim und zurück, das sind so 42 Minuten, danach geht es mir besser“, sagt sie lächelnd. Bei ihren Touren nimmt sie gern auch mal weitere Strecken unter die Rollen. Eine kleine Klingel am Finger hat sie fast immer dabei. Die ist nötig, um so manchen Radfahrer auf dem Radweg vorzuwarnen.


„Um anzuschieben, brauche ich die ganze Breite des Weges – deswegen klingle ich.“ Gerade wenn sie ganze Gruppen an Radfahrern passiert, müsse sie vorsichtig sein. Natürlich fährt sie mit Helm und Schonern an den Hand- und Kniegelenken.
 

Zum Inlinefahren stieß Elke Römmelt Ende der 1990er-Jahre, als das Ganze richtig in Mode kam. Vorher hatte sie es mit Laufen probiert, um ihren Mann Thomas zu begleiten, der Marathon lief. Als sie die Rennen mit den Inlinern sah, versuchte sie sich später selbst in dieser Disziplin – und kurz darauf hatte sie ihren Sport gefunden.


Zwischenzeitlich fährt sie für das „Speed Team Franken.“ Das ist eine Gruppe inlinebegeisterter Sportler aus ganz Franken, die sich im Sommer einmal die Woche in Schweinfurt zum Training trifft. Ihr Sportgerät hat keine Bremsen. An beiden Schuhen sind je vier Rollen aus Kunststoff montiert, die man im Notfall leicht schräg stellen muss, um zu halten. Gerade wenn es schnell gehen soll, ist die richtige Technik zum Anschieben wichtig. Ihre Sportart schätzt Elke Römmelt als „recht gesund. Es bringt Ausdauer und Kraft, der ganze Körper wird trainiert.“ Zudem ist man an der frischen Luft.

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