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Volkach

(ca. 9600Einwohner)

Zahlen und Fakten

Die Altstadt

 

Volkach lockt mit seinem historischen Altstadtkern Menschen aus nah und fern. Wer Volkach erkundet, trifft auf fränkische Gastronomie, Einzelhandel in seiner klassischen Form und natürlich auf eine Vielfalt von Vinotheken und Weinbars. Einige Gehminuten entfernt liegt in den Weinbergen, die Wallfahrtskirche Maria im Weingarten. Blickfang im Innenraum ist die berühmte „Madonna im Rosenkranz“. Tilmann Riemenschneider hat die Madonna geschnitzt.

 

Daten & Fakten zum Weinbau

 

Weinbaufläche: 160 ha

Winzer: 14 selbstvermarktende Winzer / 1 Winzergenossenschaft

 

Ausflugsmöglichkeiten und Aktivitäten

Entdecken Sie die vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten der Volkacher Mainschleife. Ob Radfahren, Schiffstour, eine Wanderung oder eine Tour mit dem Kajak oder Segway - wir haben viel mit Ihnen vor! Alle wichtigen Informationen finden Sie hier:

 

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„Unser Anspruch: Es muss dem Publikum gefallen!“

Bayerns Kultkomödiant Volker Heißmann spricht als künstlerischer Leiter über den Volkacher Kabarett Sommer, Corona und den Humor

Fotos: atelier zudem Text: Katja Eden

Die Premiere des Volkacher Kabarett Sommers 2020 war ein voller Erfolg: 7.000 Gäste besuchten 19 Open-Air-Abende und genossen das einmalige, besondere Freiluftflair unter unzähligen Bäumen auf dem Weinfestplatz. Bekannte Comedians wie Michael Mittermeier, Wolfgang Krebs, Sebastian Reich, aber auch die Sängerin Claudia Koreck sorgten für beste Unterhaltung. Kreativer Kopf und künstlerischer Leiter des Volkacher Kabarett Sommers ist Volker Heißmann, der zusammen mit seinem kongenialen Partner Martin Rassau selbst einige Male auf der Bühne stand und das Publikum aufs Beste unterhielt. Beim Gespräch mit der Mainzeit-Redaktion hat er gleich positive Nachrichten im Gepäck: „Nach der fulminanten Premiere des Konzeptes wird es im Sommer 2021 von Freitag, 27. August, bis Sonntag, 5. September, eine Fortsetzung geben“.  

 

„Allmächt! Das ist doch der Volker Heißmann.“ Einige Passanten zeigen auf den Mann im karierten Sakko und reden miteinander, bis einer sich ein Herz fasst und um ein Selfie bittet. „Früher war's ein Autogramm, heutzutage wird das Handy gezückt“, lacht Heißmann, der sich nicht lange bitten lässt. Kurzum – wer mit Heißmann in der schönen Altstadt ein Interview über den Volkacher Kabarett Sommer führen möchte, braucht einen langen Atem: Immer wieder kommt er mit Passanten ins Gespräch und gibt dabei die ein oder andere Anekdote zum Besten. 

Volker Heißmann, der seit Jahrzehnten sowohl im Fernsehen als auch auf der Bühne zu sehen ist und dem Humor, Schlagfertigkeit und Witz zur zweiten Natur geworden sind, ist alles andere als ein oberflächlicher Mensch. Im Gespräch ist er nachdenklich, analysiert und reflektiert die Welt, die sich durch das Coronavirus so grundlegend verändert hat. Er spricht über den Lockdown im Frühjahr 2020, die enormen Schwierigkeiten, die nach wie vor den Unterhaltungs-, Veranstaltungs- und Künstlersektor betreffen. „Da traf es sich hervorragend, dass wir – die Comödie Fürth – zusammen mit dem Volkacher Tourismusverein etwas so Phantastisches wie den Kabarett Sommer auf die Beine stellen konnten. Die Kooperation war herrlich unkompliziert und sehr vertrauensvoll. Und alle, wirklich alle – sowohl die Künstler als auch die Besucher – waren begeistert und genossen jeden Abend. Wir haben Dankesbriefe von den Kollegen bekommen, die sich in Volkach derart wohlgefühlt haben, dass sie sofort wieder hier spielen würden. Wir alle waren dem Zauber des Weinfestplatzes erlegen!“ 

 

Heißmann sieht es als großen Vorteil an, in Personalunion als künstlerischer Leiter und Künstler selbst auf der Bühne zu stehen, denn „dadurch können wir den Künstlern das bieten, was sie sich wünschen und was sie erwarten, denn das kennen wir aus eigenem Erleben.“ Regelrecht ins Schwärmen gerät der Komödiant, wenn er vom Publikum in Volkach spricht: „Kein Abend war wie der andere, alle Künstler spielten mit viel Herzblut und der Funke sprang jederzeit über. Das Publikum ging immer mit, da hat man selbst als alter Hase Gänsehaut bekommen!“ Für 2021 hoffen die Kabarett-Sommer-Macher, dass das Publikum dem Veranstaltungskonzept auch weiterhin treu bleibt und die Künstler mit der gleichen Euphorie tolle Abende auf den Weinfestplatz zaubern. Für Heißmann gibt es kein „perfektes Publikum“, nur den „perfekten Künstler“. „Es liegt immer am Künstler, was er aus dem Abend macht. Wenn beide Seiten offen sind, dann liegt es an ihm, seinem Publikum einen unvergesslichen Abend zu bescheren. Denn frei nach Curt Götz: ‚Jedes Publikum bekommt die Vorstellung, die es verdient!‘ “ 

Der Humor habe sich nicht verändert, jedoch das Verhalten der Menschen – und dies nicht nur in Coronazeiten, davon ist Heißmann überzeugt. Das Ausgehverhalten sei ein anderes geworden, man suche sich freier die Angebote aus, die man sehen und erleben möchte. Corona, die Einschränkungen und eine Veranstaltung wie der Volkacher Kabarett Sommer hätten jedoch nachdrücklich gezeigt, „wie sehr die Menschen nach Unterhaltung lechzen, dass sie einmal unbeschwert lachen wollen. Wir alle sehnen uns nach einem ‚normalen‘ Leben.“ Die Frage, was sein Anspruch an den Volkacher Kabarett Sommer sei, beantwortet Heißmann kurz und bündig: „Dass es den Menschen, unserem Publikum, gefällt! Und wenn unsere Gäste dann sagen: „Allmächt, war das wieder schön, dann haben wir alles richtig gemacht!“ 

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