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Volkach

(ca. 9600Einwohner)

Zahlen und Fakten

Die Altstadt

 

Volkach lockt mit seinem historischen Altstadtkern Menschen aus nah und fern. Wer Volkach erkundet, trifft auf fränkische Gastronomie, Einzelhandel in seiner klassischen Form und natürlich auf eine Vielfalt von Vinotheken und Weinbars. Einige Gehminuten entfernt liegt in den Weinbergen, die Wallfahrtskirche Maria im Weingarten. Blickfang im Innenraum ist die berühmte „Madonna im Rosenkranz“. Tilmann Riemenschneider hat die Madonna geschnitzt.

 

Daten & Fakten zum Weinbau

 

Weinbaufläche: 160 ha

Winzer: 14 selbstvermarktende Winzer / 1 Winzergenossenschaft

 

Ausflugsmöglichkeiten und Aktivitäten

Entdecken Sie die vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten der Volkacher Mainschleife. Ob Radfahren, Schiffstour, eine Wanderung oder eine Tour mit dem Kajak oder Segway - wir haben viel mit Ihnen vor! Alle wichtigen Informationen finden Sie hier:

 

Museen

Sport & Freizeit

Mobil & Aktiv

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Kurioses aus der Welt des Weines

Weinlagen an der Mainschleife

Der Lump, der aus der Hölle kam und einen Katzenkopf trug. Was hat das bitte schön mit Wein zu tun? Des Rätsels Lösung: Diese Namen stehen für bekannte fränkische Weinlagen, die an der Mainschleife beheimatet sind. Wir werfen einen Blick hinter die zuweilen kurios anmutenden Bezeichnungen.
 
Text: Katja Eden Foto: studio zudem

Escherndorfer Lump

Wo der Lump die Sinne verzaubert ... Wer wissen möchte, wer oder was der Lump ist und was passiert, wenn er einen verzaubert, der sollte Escherndorf und Köhler besuchen. Von der Sonne geküsst, liegen diese beiden Weinorte an der wunderschönen Mainschleife und laden ein zu einer kulinarischen Entdeckungstour für alle Sinne. Die Erklärung für den „Lump“, der wohl nichts mit einem Gauner, Ganoven oder gar Scharlatan zu tun hat, lautet: Früher nannte man kleine und kleinste Weinlagen „Handtücher“ oder auch „Lappen“. So soll vor 1900 in Escherndorf das Wort aufgekommen sein: „Statt der vielen kleinen Lappen bräuchte man einen großen Lumpen!“ Man legte die Lappen zusammen und erhielt den „Lump“. Eine andere Erklärung lautet, dass die kurzen und schmalen Flurstücke nach Regengüssen wie graue Lappen oder Lumpen ausgesehen haben.

Obereisenheimer Höll

Der Lagenname geht auf eine Sage zurück: Ein Mönch, der als Kellermeister arbeitete, entdeckte, dass immer wieder nachts Wein aus den frisch aufgefüllten Weinfässern verschwand.
Er hatte keine Erklärung dafür, wollte jedoch das Geheimnis aufklären und ging deshalb nachts in den Weinkeller.
Dort fand er den Teufel Wein trinkend auf einem Fass sitzen. Der Teufel wollte fliehen, der Mönch jedoch packte und verprügelte ihn. Der verzweifelte Teufel versprach alles für seine Freilassung, worauf der Mönch sagte: „Gut, ich gebe dich frei, unter einer Bedingung: Du lässt von deiner höllischen Hitze jedes Jahr unserem Weinberg einen Teil zukommen, sodass die Trauben tüchtig kochen und braten und einen Tropfen geben, wie man ihn nirgends mehr findet.“
Der Teufel hat wohl sein Wort gehalten, denn der Wein findet in Obereisenheim perfekte Bedingungen vor. Allerdings gibt’s noch eine weitere Deutung: Der Name könnte auch auf die Tatsache zurückzuführen sein, dass die körperliche Arbeit der Winzer im Weinberg in der prallen Sonne „höllisch“ heiß und entsprechend anstrengend war und ist.

Sommeracher Katzenkopf

Auch hier ist nicht ganz eindeutig, woher die Bedeutung des Namens kommt. Es gibt zwei Erklärungsansätze:

  1. Der Name Katzenkopf stammt von den Herren von Katz, die in der Gegend Besitzungen hatten und einen Katzenkopf im Wappen führten.
  2. Laut einer Legende war der Häcker Erich einem guten Tropfen sehr zugetan. Täglich stieg er mehrmals in den Keller hinab, um seinen Mostkrug zu füllen. Bei einer dieser Gänge wurde er von einer fauchenden Katze sehr erschreckt. Seine Frau Käthe kam dadurch auf eine perfide Idee: Sie setzte eine ausgestopfte Katze mit großem Kopf und leuchtenden Glasperlenaugen auf das Lieblingsfass ihres Mannes. Als dieser dann wieder zum Weinholen in den Keller kam, entdeckte er den Katzenkopf und ließ vor Schreck den Mostkrug fallen, floh aus dem Keller ans Tageslicht und trank nie wieder einen Tropfen Wein.